Portoferraio

Napoleons Winterresidenz

Portoferraio ist die Hauptstadt von Elba, einer Insel in der italienischen Region Toskana. Die Insel liegt 10 km westlich vom Festland entfernt, und Portoferraio befindet sich an der Nordküste Elbas. Das toskanische Archipel ist im Mittelmeer beheimatet. Es gehört zu den schönsten Regionen Italiens und beheimatet neben Elba sieben weitere Hauptinseln sowie einige kleinere Felsen und Eilande. Die 147 km lange Küstenregion ist die dominierende Landschaftsform, während es im Landesinneren auch hügelige Teile gibt. Der Monte Capanne ist mit seinen 1.019 m die höchste Erhebung auf Elba.


Sehenswertes in Portoferraio

Die mit Abstand bekannteste Sehenswürdigkeit von Portoferraio ist die Winterresidenz des ehemaligen französischen Herrschers Napoléon Bonaparte. Das Bauwerk besteht aus einer Etage und einer kleinen Gartenanlage. Es ist auf einer Erhebung in der Nähe der Festung von Portoferraio zu finden und kann von Touristen gegen die Bezahlung einer Gebühr betreten werden. Die Möbel in den Zimmern ließ Napoléon aus seiner Heimat Frankreich importieren. Im Arbeitszimmer befindet sich eine Sammlung von Büchern, die ihm ganz besonders gut gefielen. Bei einem kleinen Teil davon handelt es sich um Originale, aber die Mehrheit wurde in der Zwischenzeit diversen Museen auf der ganzen Welt zur Verfügung gestellt und durch Nachbildungen ausgetauscht.
Weitere interessante Sehenswürdigkeiten in Portoferraio sind der idyllische Hafen sowie die Kirche Chiesa del Santissimo Sacramento, die im Jahr 1668 erbaut wurde und mehr als 60 Jahre später durch Erweiterungen eine neuartige Optik verpasst bekam.

Freizeitgestaltung in Portoferraio

Viele Touristen verbringen ihren Urlaub in Portoferraio, weil sie sich einen erholsamen Badeaufenthalt gönnen möchten. Hübsche Badebuchten und schöne Strandabschnitte mit kleinen Kieselsteinen laden die Menschen zu einer angenehmen Erfrischung unter der warmen Sonne ein.

Freitags steht in Portoferraio der Wochenmarkt auf dem Programm. Von 8 bis 13 Uhr treffen sich Einheimische und Urlauber an den Ständen und feilschen um die Preise. Mit ganz leeren Händen geht kaum jemand nach Hause. Schließlich gibt es auf dem Markt so ziemlich alles, was das Herz begehrt.